Sabessisch-belidischer Kulturkreis
Der sabessisch-belidische Kulturkreis geht auf Sabessa? und seine ehemaligen Provinzen zurück, fällt in seiner Fläche heutzutage aber nicht mehr exakt mit dem Gebiet der größten Ausdehnung des sabessischen Reiches zusammen. Folgende Länder zählen dazu:
- Sabessa
- Belida
- Talilla
- Perhenien
- Aronan
- Arlin
- Alleroog
- die Eobragi (inkl. der Nordküste Eoconors)
Damit nimmt der sabessisch-belidische Kulturkreis den ganzen Ostteils Apaconors ein (je nach Auslegung mit Ausnahme einiger besonders abgelegener Gebiete im Hochschatt?. Der Westen Apaconors gehört dagegen zum Kulturkreis der Mai San. Die Inselgruppe der Isilbragi nimmt eine Zwischenstellung ein. Zwar gehört sie seit langer Zeit zu Mai Hoi Ne, die Verkehrssprache der Einheimischen ist aber noch immer Sabessisch und auch die Kultur weiß noch gewisse Ähnlichkeiten mit der der einstigen Kolonialmacht auf.
Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Die Völker des sabessisch-belidischen Kulturkreises unterscheiden sich teilweise recht stark in ihren Sitten und Gebräuchen. In technologischer Hinsicht (z.B. in der Art des Ackerbaus) gibt es starke Gemeinsamkeiten, allerdings mit einem recht deutlichen Gefälle von Süd nach Nord. Ein noch stärkeres Bindeglied ist der Viergötterglauben, der in allen diesen Gebieten eine starke Vormachtstellung hat. Nur in Talilla ist er eher eine Randerscheinung, aber auch da nicht unbekannt.
Sabessisch dient im ganzen Gebiet als Sprache der Gelehrten. Der Anteil der Bevölkerung, die dieser Sprache mächtig sind, variiert dagegen stark. In Talilla und Sabessa selbst ist sie sogar noch als Umgangssprache im allgemeinen Gebrauch. Durch diese Sprachgemeinschaft der Gelehrten stehen dem hinreichend Gebildeten prinzipiell Informationen über das gesamte Gebiet zur Verfügung. In Detailfragen mag sich dieses Wissen dagegen doch als sehr lückenhaft erweisen. Über andere Kulturkreise ist dagegen sehr viel weniger bekannt.
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