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Isilbragi

Die Isilbragi sind eine Inselgruppe vor der Ostküste Mai Hoi Nes?. Sie gehörten lange zur sabessischen Republik? mußten aber nach der Seeschlacht von Ianaca im Jahr 1087 auc an Mai Hoi Ne abgetreten werden. Im Jahr 1485 auc, als Mai Hoi Ne alle überseeischen Besitzungen aufgab und die Hochseeschiffahrt einstellte, wurde für die Isilbragi eine Ausnahme gemacht und so sind sie heutzutage der einzige Teil Mai Hoi Nes, der nicht auf dem Festland liegt.

Geographie

Die Isilbragi sind vulkanischen Ursprungs, allerdings sind die Vulkane schon seit langer Zeit erloschen und zu sanften Hügeln erodiert. Der Boden ist sehr fruchtbar und das Klima mild, so daß die Bauern teilweise mehrere Ernten im Jahr einfahren können. Durch die Zerstörung des ursprünglichen Waldes aber wurden immer mehr Flächen durch Bodenerosion zerstört. Dort und an den Stellen, wo der Boden von Natur aus zu steil oder zu steinig ist, findet man heute vor allem eine Macchie-ähnliche, dichte Gebüschvegetation.

Bewohner

Nachdem die Siëctrer? (ein Volk der Regenkinder) in der ersten Zwischenzeit vom Festland verdrängt wurden, fanden sie zuerst auf den Isilbragi und dem benachbarten Ianaca eine letzte Zuflucht. Zwar gelang es ihnen nicht mehr, den Glanz der Vergangenheit zu erreichen, aber sie konnten nochmals einige Jahrhunderte des Friedens genießen.

Im 5. Jhd auc kamen sabessische Entdecker auf die Insel. Die fruchtbaren Inseln zogen schnell Siedler an und bald blieb den Siëctrern nur noch das gebirgige Inland der größeren Inseln. Doch auch dort konnten sie nicht mehr ungestört leben, nachdem an mehreren Stellen reiche Edelstein-Vorkommen (insb. Smaragd, Rubin, und Saphir) entdeckt wurden.

Unter sabessischer Herrschaft blühten die Inseln auf. An allen geeigneten Häfen entstanden Städte, die schnell wuchsen, aber auch die Landbevölkerung war zahlreich und im Vergleich mit anderen Gegenden recht wohlhabend. Dazu trugen neben dem Edelsteinhandel vor allem Obst- und Weinbau bei, die insbesondere in Talilla? einen schier unerschöpflichen Absatzmarkt fanden.

Nach der Seeschlacht von Ianaca zogen neue Herren auf den Inseln ein: die Mai San. Die Amtssprache war von nun an Mai So, aber das Volk spricht bis heute einen sabessischen Dialekt, der allerdings mittlerweile für einen Sabener nahezu unverständlich ist. Auch die Kultur der Bevölkerung ist im Kern immer noch sabessisch, allerdings mittlerweile stark mit Mai San-Elementen vermischt.

Auf den größeren Inseln leben bis heute noch die ursprünglichen Bewohner, die Siëctrer, unter ärmlichen Bedingungen in abgeschiedenen Bergtälern. Nur für Bestattungen kommen sie in die Nähe der Menschen zu ihren altangestammten Gräberfeldern, wie sie auf dem folgenden Bild dargestellt sind.


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Letzte Änderung: March 15, 2009, at 03:05 PM