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Tavenen

Vorkommen

Diconor. Die Tavenen sind eine recht große Pflanzenfamilie mit verschiedenen Arten, die unterschiedliche Lebensräume besiedelt haben.

Aussehen

Tavenen haben grundständige Blätter, zwischen denen unverholzte aufrechte Sproßachsen stehen, die jeweils eine Blüte tragen. Die Blätter sind dick und fleischig und insbesondere bei den Tavenen, die ein trockeneres Klima bevorzugen, mit einer dicken Wachsschicht überzogen. Die Blüten sind im Verhältnis zur Pflanze groß. Aus grünen Kelchblättern, wächst eine siebenstrahlige Blüte hervor, in weißer oder bläulicher Farbe. Nach dem Verblühen wächst daraus eine dicke, fleischige Frucht heran, die von gelblicher Farbe ist.

Jahreszyklus

Alle Tavenen sind mehrjährige Pflanzen. Sie blühen im Frühjahr und tragen ihre Früchte im Herbst.
Die Sumpftavene und die Blauspitztavene wurden von den Aleandon? kultiviert und werden in größerem Maßstab angebaut.

Verwendung

Aus den Früchten der Tavenen läßt sich ein sehr süßer Saft gewonnen, der sich hevorragend zur Vergärung eignet. Die kultivierten Sorten haben einen höheren Zuckergehalt als die Wildformen.

Sumpftavene

Die Sumpftavene wird im großen Maßstab angebaut. Wie der Name schon sagt, braucht sie sehr viel Feuchtigkeit und einen morastigen Boden, so daß die Felder aufwändig bewässert werden müssen.

Die Sumpftavene blüht weiß, ihre Blätter sind von einem satten Grün. Die Früchte werden sehr groß und können bis zu einem Pfund schwer werden. Ihr Saft ist süßer als der der Blauspitztavenen und sie liefern mehr davon. Er wird fast ausschließlich zu Tavenenwein vergoren. Frische Früchte werden auch so verzehrt.

Blauspitztavene

Die Blauspitztavene bevorzugt ein trockeneres Klima. Zu viel Wasser bekommt ihr nicht. Ihre Blätter sind dunkelgrün mit bläulichen Spitzen, denen sie ihren Namen verdankt. Die Blüten sind blauviolett. Sie wächst langsamer als die Sumpftavene und ihre Früchte bleiben kleiner, sind dafür jedoch deutlich aromatischer. Da es schwierig ist, sie in größeren Kulturen anzubauen, ist Blauspitztavenenwein selbst für den Adel der Aleandon ein Genuß, den man sich nicht jeden Tag leistet.


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Letzte Änderung: April 10, 2014, at 10:32 AM