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Die Große Akademie von Talilla

Die Große Akademie ist die wichtigste Macht im Reich, auch wenn sie über keine direkte Machtausübung verfügt. Ihr obliegt das Sammeln und die Weitergabe von Wissen, sie wählt die Richter und die Majestät, und sie hat beratende Aufgaben.

Lage der Akademie

Die Große Akademie befindet sich in Cahanda, auf dem Palastplateau.

Disziplinen der Akademie

Die Große Akademie teilt sich in sieben Disziplinen.

Höhere Bildung
Dieser Zweig der Akademie beschäftigt sich mit Forschung und Lehre. Neue Erkenntnisse werden gewonnen, zur Verfügung gestellt und weitergegeben. Hier werden die Studenten der verschiedensten Fachrichtungen unterrichtet und die Prüfungen abgelegt. Dies ist die älteste Disziplin der Akademie und ihr ursprünglicher Daseinszweck.
Gesundheitswesen
Das Gesundheitswesen in Talilla ist weit entwickelt und nimmt einen hohen Stellenwert ein. Die Akademie kümmert sich um die Erforschung von Ursachen, Verbreitung und Behandlung von Krankheiten, um Seuchenkontrolle z.B. in den großen Städten und um die Überwachung von sensiblen Bereichen wie Bädern oder der Wasserversorgung.
Offizielle Geschichtsschreibung
Die Akademie bestimmt die offizielle Geschichtsschreibung des Landes und hat damit großen Einfluss auf das Selbstverständis Talillas. Sie führt die Staatschronik.
Personalakten der Armee
Alle Informationen über die Falken werden in der Akademie gesammelt. Es ist diese Disziplin der Akademie, die für die Wahl von Bindungspartner zuständig ist.
Informationen über Talilla
Diese Diziplin beschäfigt sich damit, Informationen über das eigene Land, dessen Bevölkerung und die Entwicklung und Zustände darin zu sammeln und auszuwerten. Sie ist insbesondere für die Registrierung von Geburten, Hochzeiten und Todesfällen zuständig.
Gesetzgebung
Die Akademie sammelt, bewertert, kommentiert und interpretiert die Urteile der Richter, und sorgt dafür, dass sie im Land verteilt werden.
Verwaltung
Diese Disziplin kümmert sich um die eigene Verwaltung der Akademie, die Einnahmen und Verteilung von Geldern.

Mitglieder der Akademie

Es gibt in etwa 1000 vollwertige Mitglieder der Akademie. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist ein abgeschlossenes Studium an der Akademie und weitere akademische Arbeit in ihrem Dienst, sowie das Bestehen einer Prüfung vor einem zufällig gewählten Gremium aus Akademiemitgliedern. Die Mitgliedschaft ist auf Lebenszeit und kann nicht beendet werden. Akademiemitglieder dürfen keine anderen Ämter inne haben.

Organisation der Akademie

Die sieben Disziplinen der Akademie teilen sich in Fakultäten, deren Zahl je nach Disziplin variiert. Jeder dieser Fakultäten steht ein Dekan vor. Die Dekane wiederum wählen für ihre Disziplin eine Person als Rektor, die aus der eigenen Disziplin stammt, aber selbst kein Dekan sein darf. Die sieben Rektoren bilden den Rektorenrat.

Die Hauptaufgabe des Rektorenrats ist es, die Gelder der Akademie zu verwalten und zu entscheiden, welches Mitglied und welche Forschungsarbeit wie damit unterstützt wird.

Sowohl Dekane als auch Rektoren werden regelmäßig neu gewählt.

Gelder

Die Akademie finanziert sich aus einer Mischung aus Staatsgeldern, Studiengebühren und Spenden. Sie erhebt Gebühren für ihre Dienstleistungen wie z.B. das vorgeschriebene Registrieren persönlicher Daten oder die hygienische Kontrolle. Außerdem erhält sie alle in Gerichtsverfahren verhängten Bussgelder und setzt für häufige Vergehen den Bussgeldkatalog fest.

Beratende Funktion

Eine der Hauptaufgaben der Akademie ist es, Information verfügbar zu machen. Theroetisch ist es jedem möglich, Antworten, Meinungen oder Ratschläge von der Akademie zu bekommen, der die erforderliche Gebühr bezahlen kann. Dabei können je nach finanzieller Lage und persönlichem Wunsch ein einzelner Gelehrter oder ein Gremium befragt werden.

Traditionell berät die Akademie die Majestät. Das kann auf Anfrage geschehen, indem sich die Majestät an die Akademie wendet, und um einen Rat, eine Meinung oder schlicht eine Stellungname zu einer Frage bittet. Die Akademie wird in diesem Fall so schnell wie möglich die geforderte Antwort zu Verfügung stellen, je nach Erfordernis von einem Gelehrten oder einem Gremium. Es handelt sich hierbei um reine Ratschläge, die die Majestät beherzigen oder verwerfen kann. Auf Wunsch der Majestät stellt die Große Akademie ihr auch ständige Berater.

Auf der anderen Seite kann die Akademie aber auch jederzeit ungefragt der Majestät einen Ratschlag überbringen oder eine Meinung oder neue Erkenntnisse veröffentlichen.

Wahl der Majestät

Zur Wahl der Majestät siehe den Text zur Verfassung Talillas

Veto-Recht

Die Große Akademie hat das Recht, Widerspruch gegen Urteile von Richtern und Entscheidungen der Majestät einzulegen, entweder eigenmächtig oder auf Gesuch eines Bürgers Talillas. Stammt das Gesuch von einem Bürger, dann muss dieser zuerst ein Akademiemitglied davon überzeugen, dass der Fall die Aufmerksamkeit der Akademie wert ist.

Jedes Akademiemitglied kann ein entsprechendes Gesuch stellen. Dieses Gesuch wird vom Rektorenrat verhandelt. Stimmt er zu, wird der Sachverhalt im Plenum disktuiert. Dabei hat nicht nur jedes Akademiemitglied das Recht, gehört zu werden, sondern auch vom Fall Betroffene. Der Diskussion des Plenums darf aber nur die Majestät beiwohnen. Ist diese Beratung beendet wird von einem zufällig ausgelosten Gremium ungerader Mitgliederzahl eine Entscheidung gefällt.

Stimmt diese Entscheidung mit dem ursprünglichen Urteil überein, ist es damit rechtkräftig. Stimmt sie nicht damit überein, kann sich der Richter oder die Majestät der Akademie anschließen. Falls nicht, kommt es erneut zum Urteil / der Entscheidung, und die Akademie kann wieder ein Veto einlegen

Theoretisch kann sich die Kreislauf ewig wiederholen. In der Realität wird oft recht schnell ein Kompromiss gefunden. Im schlimmsten Falle kann die Akademie ein Amtsenthebungsverfahren für den Richter oder die Majestät einleiten.


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Letzte Änderung: April 16, 2016, at 05:31 PM