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Neshtiseque

Daten

Singular

Neshtisequa

Plural

Neshtiseque

Adjektiv

??????

Sprache

Nesthisequa

Rasse

Meerkinder

Die Neshtiseque gehören zur Rasse der Meerkinder? und leben im Nordwesten von Apaconor. Wie die Eshoêlh?, aus deren Volk sie entstanden sind, sind sie sehr langlebig und haben ein vergleichsweise hohes technologisches Wissen.

Der Name, mit dem sich sich selbst bezeichnen, bedeutet "Kinder des nördlichen Eises" und setzt sich zusammen aus den Worten "neshir" (Norden), "tiasea" (Kind) und "siqua" (Eis). Die Neshtiseque sehen sich als Teil des Landes und leben mit ihm, nicht im Versuch, es zu beherrschen. Trotz der Unwirtlichkeit der Gegend sind sie daher mit großer Liebe zu ihrer Heimat erfüllt und vermögen selbst in den lebensfeindlichsten Gegenden noch Schönheit zu sehen. An ein Leben unter großen Schwierigkeiten sind sie so sehr gewohnt, daß es für sie nichts Besonderes darstellt. Sie vermögen auch in Gegenden zu überleben, die von ihren menschlichen Nachbarn gemieden werden, und ertragen Kälte außergewöhnlich gut.

Das und die große Kunstfertigkeit, zu der es die Neshtiseque auf verschiedenen Gebieten gebracht haben, vor allem aber ihr Gesang, hat ihnen bei den Menschen, die von ihrer Existenz wissen, den Ruf magischer Fähigkeiten eingebracht oder sogar, daß sie übernatürliche Wesen sind.

Die Ishia, die Tauschhandel mit den Neshtiseque pflegen, nennen sie entweder Neshtia (abgeleitet von Neshtisequa) oder bezeichnen sie als "nutnia a'ish" - Eisgeister. Sie fürchten die Macht dieser Geister und vermeiden, wenn möglich, jeden näheren Kontakt.

Wie alle Meerkinder sind die Nehstiseque hochgewachsen und schlank. Die Haare werden meist lang getragen und zum Schutz vor Verfilzung durch den Wind oft in kunstvolle Zöpfe geflochten. Auch findet man es bei den Neshtiseque häufig, daß Gegenstände in die Haare geknotet werden, als Schmuck oder als Erinnerung an eine Person oder eine Begebenheit.

Ihre Kleidung besteht zum größten Teil aus Fellen und Leder. Wann immer Stoffe verwendet werden, stammen diese aus Tauschhanddel mit den südlicheren Ländern des Kontinents.

Infrastruktur und Politik

Die Neshtiseque leben trotz der unwirtlichen Gegend seßhaft in kleinen Dörfern?. Größere Einheiten wie etwa über mehrere Dörfer verfügende Stämme oder gar ein geordnetes Staatswesen kennen sie nicht, fühlen sich aber trotzdem als ein Volk, und grenzen sich scharf von ihren Nachbarn ab.

Bei diesen Nachbarn handelt es sich um Menschen (Mai San? und Ishia), sowie Windkinder. Auf beide sehen die Neshtiseque mit Arroganz oder Belustigung hinunter, auch wenn sie sich durchaus der Gefahr bewußt sind, die sie bringen können. Vor allem der Kontakt zu den Windkindern wird, wenn möglich, gemieden, da diese als brutal und blutrünstig gelten und die Neshtiseque Krieg und Kampf verabscheuen.
Zusammentreffen mit Menschen finden hauptsächlich zum Zweck des Handels statt. Neshtiseque betreiben ausschließlich Tauschhandel und akzeptieren fast nie Geld als Bezahlung. Ihre Hauptexportgüter sind Felle, Instrumente und kleine Kunstgegenstände, während im Gegenzug vor allem Gewürze, Getreide und kleinere Metallgegenstände wie z.B. Angelhaken oder Schmuck ihren Weg nach Teyique finden.

Die Hauptlebensgrundlage der Neshtiseque ist Fischfang und Jagd. Diese findet vornehmlich auf Neshtiseque-Gebiet statt, nur sehr selten sind Jägergruppen weiter südlich anzutreffen.
Ferner sammeln die Neshtiseque in den Sommermonaten auch eßbare Pflanzen oder Pflanzenteile. Alle weiteren benötigten Nahrungsmittel müssen importiert werden, Ackerbau ist unbekannt.

Alle Dörfer pflegen einen engen Kontakt untereinander. Sie tauschen Nachrichten und Neuigkeiten aus und da Verwandte eines Neshtisequa häufig in vielen Dörfern verstreut leben, sind auch Besuche nicht selten. Zu größeren Jagdausflügen, Fischzügen oder Reisen kooperieren die Dörfer gerne, um den Erfolg zu sichern und einander zu helfen. Generell reisen Neshtiseque ungern alleine, und so sind es meist Gruppen, die sich auf den Weg machen.

Geschichte

Die Neshtiseque sind Nachfahren von Überlebenden des Zusammenbruchs des alten Reichs der Eshoêlh. Bei der Evakuierung nahmen einige Schiffe einen anderen Weg und erlitten vor Teyique Schiffbruch. Die Flüchtlinge gründeten Siedlungen im Landesinneren, zuerst noch in der Absicht, sich auf eine Weiterfahrt vorzubereiten, blieben dann jedoch für immer dort und paßten sich und ihre Lebensweise an das Klima an.


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Letzte Änderung: November 09, 2014, at 10:05 PM