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Kosmologie

Aurhim ist ein kugelförmiger Planet in einem Sonnensystem nicht unähnlich dem unseren. Die Sonne soll für alle folgenden Berechnungen exakt der unseren entsprechen (Spektraltyp, Größe, etc), so daß hierzu keine weiteren Angaben nötig sind. Aurhim hat drei Monde: einen großen samt Tagstern sowie einen etwas kleineren.

Aurhim

Aurhim ist etwas kleiner als die Erde mit einer etwas höheren Achsneigung. Dadurch rutschen die klimatischen Zonen minimal enger zusammen. Die Dichte ist etwas höher, um auf die gleiche Schwerkraft zu kommen. Aurhim hat deshalb einen höheren Gehalt an Schwermetallen, insbesondere finden sich die Platinmetalle deutlich häufiger.

Radius 6187,94 km Umfang 38880 km
4125,29 Meilen 25920 Meilen
3437,74 Seemeilen 21600 Seemeilen
97 % (vgl. Erde) 97 % (vgl. Erde)
Masse 5,976·1024 kg durchschn. Dichte 5,7 g/cm³
100 % (vgl. Erde) 104 % (vgl. Erde)
durchschn. Abstand zur Sonne 1,495·1011 km Umlaufdauer 365 Tage
100 % (vgl. Erde) 99,9 % (vgl. Erde)
Orbitale Exzentrizität 0,0167 Neigung der Achse 24,54 °
100 % (vgl. Erde) 105 % (vgl. Erde)

#großerMond der große Mond

Radius 1.737,4 km
Masse 4,266·1022 kg
durchschn. Dichte 1,94 g/cm³
scheinbarer Durchmesser 0,56 °
durchschn. Abstand zu Aurhim 356.000 km
Umlaufdauer (synodisch) 27,76 Tage
Umlaufdauer (siderisch) 25,8 Tage
Orbitale Exzentrizität 0,05
Bahnneigung 1.54 °
Albedo 0,12

Der große Mond ähnelt unserem in Aussehen und Größe sehr stark. Nur sein Bahndurchmesser ist etwas kleiner, so daß er Aurhim in exakt 28 Tagen umkreist. Er ist deutlich größer als die anderen beiden Monde und gilt in allen Kulturen Aurhims als "der Mond". Auch die Gezeiten werden größtenteils von ihm beeinflußt. Mondbasierte Jahresrechnungen und Kalender beziehen sich auf ihn.

Die Mondbahn ist gegenüber der Ekliptik geneigt, so daß Mond- und Sonnenfinsternisse wie bei uns recht seltene Ereignisse sind.

Der große Mond gilt vielen Völkern als Gott, oft ist er ein Jäger oder Krieger, dessen Lanzenspitze der Begleiter ist, und um den der kleine Mond als Jagdhund oder -falke herumspringt/-fliegt.

Tagstern

Radius 113 km
Masse 2,019·1019 kg
durchschn. Dichte 3,34 g/cm³
scheinbarer Durchmesser 0,04 °
durchschn. Abstand zu Aurhim 356.000 km
Umlaufdauer (synodisch) 27,76 Tage
Umlaufdauer (siderisch) 25,8 Tage
Orbitale Exzentrizität 0,05
Bahnneigung 1.54 °
Albedo 0,6

Der Tagstern ist ein kleiner Trabant, der dem großen Mond im Lagrange-Punkt L4 vorausgeht. Er geht immer exakt vier Stunden vor dem großen Mond auf und unter und bewegt sich auf der exakt gleichen Bahn. Seine Oberfläche ist sehr hell, so daß er viel Licht zurückwirft, aber er erscheint am Himmel nur etwa doppelt so groß wie die Venus bei uns. Mit bloßem Auge sind seine unregelmäßige Form und die Mondphasen praktisch nicht zu erkennen.

Da er genau die gleiche Bahn hat wie der große Mond erlebt er auch zu den gleichen Zeiten Sonnen- bzw. Mondfinsternisse. Er ist aber so klein, daß er die Helligkeit der Sonne nicht merklich beeinflußt.

Der Tagstern trägt seinen Namen daher, da er nur wenig größer als ein Stern erscheint, aber auch am Tag sichtbar ist. Er gilt in vielen Völkern als die Speer- oder Pfeilspitze des großen Mondes, der als Jäger gesehen wird. Nur in der sabessischen Mythologie ist er eine eigenständige Person, Asticca, die Tochter des Sonnengottes.

der kleine Mond

Radius 414 km
Masse 2,290·1021 kg
durchschn. Dichte 7,9 g/cm³
scheinbarer Durchmesser 0,33 °
durchschn. Abstand zu Aurhim 142.000 km
Umlaufdauer (synodisch) 6,88 Tage
Umlaufdauer (siderisch) 6,75 Tage
Orbitale Exzentrizität 0,03
Bahnneigung 1,86 °
Albedo 0,19

Der kleine Mond ist nur etwas mehr als 20 % so groß wie der große Mond, aber da seine Umlaufbahn enger ist, erscheint er am Himmel 2/3 so groß (im Durchmesser), von der Fläche her ergibt ist das etwa die Hälfte. Er hat eine sehr kurze Umlaufdauer von nur 6,88 Tagen. Da seine Bahn zudem kaum gegen die Ekliptik geneigt ist, erlebt er bei jedem Vollmond eine Mondfinsternis - d.h. der Mond sieht zu Vollmond immer rötlich aus. Bei jedem Neumond gibt es eine Sonnenfinsternis. Bei dieser kommt es nur zu einer teilweisen Verfinsterung, da der Mond zu klein ist, um die Sonne ganz abzudecken. Das Licht wirkt etwas bleiern und düster, aber es wird nicht wirklich dunkel. Wenn man das Sonnenbild durch eine Linse auf eine helle Fläche projeziert, kann man beobachten, wie ein dunkler Fleck vor der hellen Scheibe vorbeiwandert. Die fortgeschritteneren Seefahrervölker verwenden diese Sonnen- und Mondfinsternisse zur Bestimmung des Längengrades. Die Berechnungen sind allerdings nicht einfach. Zwar kommt es alle 3,5 Tage zu einer solchen Verfinsterung, da diese Ereignisse aber nur auf einem Teil Aurhims sichtbar sind, und dazu noch ein wolkenfreier Himmel benötigt wird, sind die Chancen, die entsprechenden Berechnungen anzustellen trotzdem recht gering. Deswegen bleibt immer noch ein recht beträchtliches Risiko,vom Kurs abzukommen und die Abweichung - wenn überhaupt - erst zu spät zu bemerken.

In der Mythologie der Völker wird in diesem kleinen Mond oft ein Begleiter des großen gesehen, nicht selten ein Jagdhund oder -falke.

Letzte Änderung: March 26, 2014, at 08:11 AM