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Diconor

Diconor bedeutet im Sabessischen? "Ostland". Der Name wurde von Malacir?, einem Geschichtsschreiber auf Alleroog in Anlehnung an die Namen der beiden anderen Kontinente gebildet. Die Existenz von Diconor war bis vor kurzem im Rest Aurhims nicht bekannt. Dementsprechend spielt der Kontinent nur eine geringe Rolle in der Geschichte der Welt.

Geographie

Diconor kann man grob in drei Bereiche aufteilen. Der Westteil ist recht feucht. Er weist hauptsächlich ein gemäßigtes Klima auf, auch wenn er von der Subarktis bis in mediterrane Gefilde reicht. Hier gibt es reiche Wälder und fruchtbare Täler.
Östlich der Gebirgskette, die Diconor von Nordwesten nach Südosten durchzieht, ist das Klima trockener. Das Land hier ist hauptsächlich Steppe oder Buschsteppe. Im Süden dieses Teils gibt es eine riesige Salzebene, ähnlich dem Salar_de_Uyuni.
Im Süden Diconors gibt es einen großen Subkontinent. Auch er wird von der bereits genannten Gebirgskette von Nord nach Süd durchzogen. Hier ist das Klima tropisch und der Subkontinent wird größtenteils von tropischem Regenwald bedeckt.

Bewohner

Im Westteil Diconors leben die Aleandon?, ein Volk der Meerkinder. Sie haben eine Reihe von prächtigen Städten gegründet, betreiben Ackerbau, Fischfang und alle Arten von Handwerk. Sie sind das technologisch höchststehende Volk Aurhims. Nach dem Verlust ihres ersten Reiches in der ersten Zwischenzeit? haben sie sich vollkommen aus dem Weltgeschehen zurückgezogen und sind zufrieden, wenn man sie nur zufrieden läßt.
Der Rest des Kontinents wird von diversen Windkinderstämmen? besiedelt, über die jedoch sehr wenig bekannt ist. Ganz im Osten gab es einige Zeit eine Kolonie der Mai San?, die hier Eisenerz abbauten. Die Kolonie wurde im Jahr 1485 auc von den Mai San aufgegeben, aber als eine Art "genetische Hinterlassenschaft" hat sich hier ein Volk von Himmelskind-Windkind-Mischlingen gebildet. Größer, langlebiger und aggressiver als ihre reinrassigen Verwandten, dazu im Besitz von Eisenwaffen, haben sie ein Imperium aufgebaut und ihre Nachbarn unterjocht. Im Jahr 1856 griffen sie das Reich der Aleandon an und konnten erst nach einem längeren Krieg zurückgeschlagen werden.
In der Folge dieses Krieges wurden von den Aleandon ab dem Jahr 1864 Teile der Neshtiseque und der Ishia im Norden bzw. Westen ihres eigenen Territoriums angesiedelt. Dies sollte zum einen eine Wiedergutmachung dafür sein, daß beide Völker von den Aleandon während der ersten Zwischenzeit auf Apaconor zurückgelassen wurden, schuf aber auch eine Sicherheitszone zwischen den Aleandon und dem Windkinderimperium. Näheres dazu findet sich im letzten Teil des Geschichtsüberblicks?

Letzte Änderung: November 09, 2014, at 09:57 PM